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Opec sieht sich als Sieger im Ölpreiskrieg

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Opec sieht sich als Sieger im Ölpreiskrieg

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Die Opec rechnet in diesem Jahr mit mehr Nachfrage nach ihrem Öl.

Im Durchschnitt kalkuliert die Organisation erölexportierender Länder in ihrem Monatsbericht mit 29,21 Millionen Barrel pro Tag.

Das sind 430.000 Barrel (159 Liter) mehr als bei der vorherigen Prognose. Um fast genauso viel – 420.000 Barrel pro Tag -werde die Produktion in Nicht-Opec-Ländern fallen, meint das Kartell. Der Ölpreisverfall werde in den USA den Förderboom mit der umstrittenen und aufwendigen Fracking-Technik abschwächen. Zugleich werde der niedrige Preis die Nachfrage nach dem meist günstiger zu fördernden Opec-Öl ankurbeln. Damit wäre die Preiskampf-Strategie der Opec und vor allem Saudi-Arabiens aufgegangen. Die Opec-Länder hatten ihre Förderung nicht gedrosselt, obwohl die Ölpreise rasant fielen.

Seit Juni hat sich der Preis halbiert. Deshalb senkten viele Firmen ihre Investitionen und in Folge dessen ihre Produktion.

su mit Reuters