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IEA: Ölpreise fangen sich

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IEA: Ölpreise fangen sich

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Der rasante Fall der Ölpreise dürfte bald der Vergangenheit angehören, erwartet die "Internationale Energieagentur (IEA)". Eine Rückkehr zu den Höchstpreise der vergangenen drei Jahre werde es aber nicht geben.

Hoffnungen auf einen kräftigen Wachstumsschub sollte sich die Welt nicht machen. Die schwache Nachfrage selbst habe zum Teil zum jüngsten Sinkflug der Rohölpreise beigetragen.

An globaler Öl-Nachfrage erwartet die IEA im laufenden Jahr bei 93,3 Millionen Barrel pro Tag – knapp ein Prozent weniger als im vorigen Bericht vorausgesagt.

Russland ist für die IEA der große Verlierer des aktuellen Ölpreisverfalls. “Russland sieht sich einem absoluten Sturm von niedrigen Preisen, Sanktionen und Währungsschwankungen ausgesetzt”, sagte IEA-Generalsekretärin Maria van der Hoeven. Und
die Schieferöl-Produktion in den Vereinigten Staaten werde in einigen Jahren möglicherweise sogar gestärkt aus der Preisdelle herauskommen,
so der IEA-Bericht. Die Haltung von Opec-Ländern wie Saudi-Arabien, ihren Ausstoß trotz der niedrigen Preise nicht zu drosseln, führe zwar zu einem Investitionsrückgang beim Schieferöl – nicht aber zum Ende der Förderung.

Seit dem vergangenen Sommer sackte der Preis für das Fass Öl von fast 110 auf unter 45 Dollar ab und pendelte sich zuletzt auf rund 53 Dollar ein.

su mit Reuters