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Rebellen rücken weiter auf Debalzewe vor

Die pro-russischen Rebellen schnüren die strategisch wichtige ostukrainische Stadt Debalzewe immer enger ein.

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Die pro-russischen Rebellen schnüren die strategisch wichtige ostukrainische Stadt Debalzewe immer enger ein. Nach ukrainischen Angaben versuchen die Rebellen den Eisenbahnknoten vor Beginn des Minsker Gipfels am Mittwoch zu erobern. Die Regierungstruppen verteidigen sich mit schwerer Artillerie und Raketenwerfern, mussten sich aber vor den vorrückenden Rebelleneinheiten weiter zurückziehen.

Wuhlehirsk ist seit einigen Tagen in der Hand der Rebellen. Die Regierungstruppen haben bei den Kämpfen der vergangenen 24 Stunden nach eigenen Angaben 200 Rebellen getötet. Den Aufständischen zufolge kamen mindestens neun Zivilisten ums Leben.

Am Bahnhof von Slawiansk werden Flüchtlinge in Zelten versorgt. Rund 500 Flüchtling aus Debalzewe sind in Slawiansk. Mehrere Dutzend Flüchtlinge sind in Eisenbahnwaggons untergebracht, weil sie sich keine andere Unterkunft leisten können.