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Zwischen Feindschaft und Übereinkunft: Iran feiert Jahrestag der islamischen Revolution

Tausende Menschen haben im Iran bei Umzügen den 36. Jahrestag der islamischen Revolution gefeiert. Traditionsgemäß protestierten die Demonstranten

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Zwischen Feindschaft und Übereinkunft: Iran feiert Jahrestag der islamischen Revolution

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Tausende Menschen haben im Iran bei Umzügen den 36. Jahrestag der islamischen Revolution gefeiert. Traditionsgemäß protestierten die Demonstranten dabei auch gegen den offiziellen Erzfeind USA und verbrannten Bildnisse des US-Präsidenten.

Der Iran verhandelt derzeit unter anderem mit den USA aktiv über das eigene Atomprogramm, bei dem der Westen militärische Anwendungsmöglichkeiten ausschließen will.

Bis März wollen sich Teheran und die sogenannte Sechsergruppe auf die groben Umrisse und bis Ende Juni auf ein fertiges Abkommen einigen.

Zu keiner Zeit beuge sich der Iran dabei dem internationalen Druck, betonte Präsident Hassan Rouhani bei einer Ansprache: “Die Sanktionen haben den Iran nicht dazu gezwungen, an den Verhandlungstisch zu kommen. Der Iran nimmt vielmehr aus logischen Überlegungen teil, um Frieden und Stabilität in der Region und der Welt zu fördern.”

Das iranische Verhältnis zu den USA ist seit dem mutmaßlich orchestrierten Coup gegen den gewählten Präsidenten Mohammad Mossadegh im Jahr 1953 tief gespalten.

Die islamische Revolution stürzte den von den USA geförderten Monarchen, Shah Reza Pahlavi im Jahr 1979 wieder und brachte Ayatollah Ruhollah Chomeini an die Macht.

Auch die darauf folgenden Ereignisse, wie die Erstürmung und Geiselnahme in der US-Botschaft in Teheran, prägen das Misstrauen zwischen den beiden Ländern bis heute.