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EZB-Politik für die Schwedenkrone


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EZB-Politik für die Schwedenkrone

Die schwedische Notenbank folgt dem Konzept der Europäischen Zentralbank: Um die niedrige Inflation zu beschleunigen, senkt sie ihren Leitzins und will mit dem Kauf von Staatsanleihen umgerechnet rund eine Milliarde Euro in die Wirtschaft pumpen.

Im Januar lag die jährliche Teuerungsrate in Schweden bei minus 0,3 Prozent. Auch die Reichsbank will rund 2,0 Prozent Geldentwertung.

Um die Wirtschaft anzukurbeln und das Preisniveau in die Höhe zu treiben, reduzierte die Reichsbank ihren Leitzins von bisher null auf minus 0,1 Prozent.

Wie in der Eurozone herrscht die Sorge, dass eine extrem niedrige Teuerung in eine gefährliche Deflation umkippen
könnte – also eine Abwärtsspirale aus sinkenden Preisen und
schrumpfender Wirtschaft.

Die Schweden hatten sich in einer Volksentscheidung 2003 gegen eine
Ablösung ihrer Krone durch den Euro ausgesprochen.

Vertraglich ist jedoch geregelt, dass
Schweden beitreten muss, sobald es reif für den Euro ist. Das skandinavische Land ist als EU-Mitglied wirtschaftlich eng mit
der Währungsunion verflochten.

su mit dpa

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