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Smartphone-Senkrechtstarter Xiaomi testet den US-Markt

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Smartphone-Senkrechtstarter Xiaomi testet den US-Markt

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Der chinesische Smartphone-Senkrechtstarter Xiaomi geht in die USA – zumindest ein wenig. Über einen Online-Shop soll zunächst Zubehör verkauft werden. Die Marke soll mit dem Verkauf von Ohrhörern oder Fitness-Armbändern bei Amerikanern bekannter werden.

Xiaomi verkauft technisch hochgerüstete
Smartphones extrem günstig per Internet, bisher vor allem in China, Singapore, Taiwan und Indien. Im vergangenen Jahr waren es 61 Millionen Smartphones, mehr als das Dreifache des Vorjahres – das entsprach im vierten Quartal 4,4 Prozent des Weltmarkts.

Xiaomi ist einer der größten Anbieter in China. Dank der Größe des chinesischen Marktes und einer Expansion in Asien rückte Xiaomi im dritten Quartal vergangenen Jahres zeitweise sogar weltweit auf den dritten Platz unter den Smartphone-Herstellern vor.

Xiaomi wolle Geld mit Online-Diensten verdienen, während die Margen bei den Geräten angesichts der niedrigen Preise schmal seien, erklärte Mitgründer Lin Bin bei einem Auftritt in San Francisco. Insgesamt gebe es im Markt mehr als 100 Millionen
Geräte mit dem hauseigenen Xiaomi-Betriebssystem, das auf Googles
Android aufsetzt, hieß es.

Und setzt auf Expansion: Das gut vier Jahre alte Unternehmen soll sich vor kurzem frisches Geld von Investoren im Gesamtwert von 46 Millionen Dollar – 40 Milliarden Euro – besorgt haben.

Mit seinen Smartphones traut sich Xiaomi aber noch nicht in das Heimatland von iPhone und Android, bisher.

su mit dpa