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Zehntausende Dänen gedenken der Anschlagsopfer vom Wochenende

Die Hauptkundgebung fand in der Nähe des Kopenhagener Kulturzentrums statt, wo der Attentäter eine Debatte zur Meinungsfreiheit beschossen hatte. Später griff er eine Synagoge an; insgesamt wurden zwe

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Zehntausende Dänen gedenken der Anschlagsopfer vom Wochenende

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Einige zehntausend Menschen haben in Kopenhagen der Anschlagsopfer vom Wochenende gedacht.

Die Kundgebung fand in der Nähe des Kulturzentrums statt, wo der Attentäter am Sonnabend eine Debatte zur Meinungsfreiheit beschossen hatte.

Später griff er eine Synagoge in der dänischen Hauptstadt an; insgesamt wurden zwei Menschen getötet und fünf verwundet.

Auch in anderen Städten fanden Gedenkkundgebungen statt.

Moslems, Juden, Christen, Menschen verschiedener politischer Überzeugung, sie alle stünden Seite an Seite, sagt die Regierungschefin in Kopenhagen. Sie stünden zusammen als Dänen.

Man begegne Hass mit Zusammenhalt und Gewalt mit Demokratie, sagt Helle Thorning-Schmidt weiter: “Wir werden leben, wie wir es wollen. Wir sind, wer wir sind.”

Der mutmaßliche Attentäter wurde Sonntagfrüh bei einer Schießerei mit Polizisten getötet.

Er war palästinensischer Abstammung, wenn auch in Dänemark geboren.

Wegen einer Messerstecherei war er bereits verurteilt worden und erst vor gut zwei Wochen freigekommen.

Inzwischen wurden zwei Männer festgenommen, die ihm bei der Vorbereitung der Anschläge geholfen haben sollen.