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Aldi und Lidl als Preis-Boxer in Großbritannien

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Aldi und Lidl als Preis-Boxer in Großbritannien

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Die britische Preise sind im Januar so langsam gestiegen wie seit 1960 nicht – im Vergleich zum Vorjahresmonat nur um 0,3 Prozent. Die britische Statistikbehörde macht dafür in ihrem Monatsbericht vor allem die niedrigen Ölpreise, aber auch stark gesunkene
Lebensmittelpreise verantwortlich. Dazu tragen auch die deutschen Discounter Aldi und Lidl bei, die in Großbritannien einen ausdauernden Preiskampf entfacht haben.

Vorübergehend kann sich Notenbankchef Mark Carney auch eine kurze Deflationsphase vorstellen. Nun wird spekuliert, ob die erwartete Zinswende nach oben (Leitzins 0,5 Prozent) wirklich im Herbst kommt.

In Deutschland war die Inflationsrate im Januar auf minus 0,4 Prozent gesunken.

su mit dpa