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Sie kaufen wieder: Anti-Krisen-Demo bei Europas Autohändlern

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Sie kaufen wieder: Anti-Krisen-Demo bei Europas Autohändlern

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Europas Automarkt beschleunigt. Im Januar kamen knapp eine Million Wagen neu auf die Straßen der Europäischen Union, fast sieben Prozent mehr als vor einem Jahr, so der "Herstellerverband ACEA ".

Die deutschen Hersteller Volkswagen, BMW und Daimler legten dabei stärker zu als der Gesamtmarkt, Opel verkaufte 2,8 Prozent weniger.

Damit stiegen die Neuzulassungen den 17. Monat in Folge. “Der europäische Automarkt hat nun die Talsohle hinter sich gelassen und verlässt langsam den Krisenmodus”, sagte Peter Fuß von der Unternehmensberatung EY – allerdings wurden immer noch 22 Prozent weniger Pkw neu angemeldet als im Vorkrisenjahr 2007. Über das Niveau der Vorkrisenjahre schafften es nur Großbritannien und Deutschland, in Spanien und Italien wurden nur etwa halb so viele Neuwagen verkauft wie vor Ausbruch der Krise.

Besonders stark stiegen trotzdem die Neuzulassungen in einigen von der Euro-Schuldenkrise hart getroffenen Ländern: In Spanien, Portugal und Irland kletterte der Absatz jeweils um mehr als ein Fünftel.

Sogar in Italien kauften die Menschen deutlich mehr neue Autos (plus elf Prozent).

Während die Neuregistrierungen in Westeuropa kräftig zulegten, war die Situation im Osten Europas deutlich weniger positiv – die Ukrainekrise drückt auf die Konsumlaune.

In Russland brach die Pkw-Nachfrage um fast ein Viertel ein.

su mit Reuters, dpa