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César: Islamisten-Drama "Timbuktu" räumt bei französischem Filmpreis ab

Zwei Tage vor der Oscar-Verleihung sind auch in Frankreich heimische und internationale Kinostars ausgezeichnet worden. Neben einem Ehren-“César” für

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César: Islamisten-Drama "Timbuktu" räumt bei französischem Filmpreis ab

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Zwei Tage vor der Oscar-Verleihung sind auch in Frankreich heimische und internationale Kinostars ausgezeichnet worden. Neben einem Ehren-“César” für Sean Penn räumte vor allem der Film Timbuktu beim nationalen Filmpreis ab. Das Drama des mauretanischen Regisseurs Abderrahmane Sissako erhielt insgesamt sieben Césars, unter anderem für den besten Film, die beste Regie und das beste Originaldrehbuch. Es erzählt, wie Islamisten allmählich die malische Stadt Timbuktu unter ihre Kontrolle bringen. Der Film ist auch für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert.

Der Preis für die beste Schauspielerin ging an Adéle Haenel. Sie spielt in “Les Combattants” (dt.: die Kämpfer) Madeleine, die sich durch ein Armeetraining auf das Ende der Welt vorbereiten will. Die Liebeskomödie wurde bereits in Cannes mehrfach ausgezeichnet und erhielt insgesamt drei Césars.

Kirsten Stewart überreichte an der Seite von Juliette Binoche nicht nur den Preis für den besten Schauspieler an Pierre Niney – sie erhielt als erste US-Schauspielerin selbst einen César für ihre Nebenrolle in “Die Wolken von Sils Maria”. Niney wurde für seine Rolle als Modedesigner Yves Saint Laurent im gleichnamigen Film ausgezeichnet. Der Hauptdarsteller eines weiteren Films über das Leben des Modemachers war ebenfalls nominiert.

Die 18-Jährige Louane Emera ist laut César-Jury die hoffnungsvollste Schauspielerin. Die Casting-Show-Entdeckung spielt in “La Famille Bellier” die hörende Töchter tauber Eltern, die an einem Gesangswettbewerb teilnehmen will.