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Keine schlimmeren Gefechte in Ostukraine trotz brüchiger Waffenruhe


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Keine schlimmeren Gefechte in Ostukraine trotz brüchiger Waffenruhe

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In und um Debalzewe wird es langsam ruhiger. Trotzdem ist die Waffenruhe in der Ostukraine weiterhin brüchig.

Die Konfliktparteien warfen sich erneut gegenseitig Verstöße gegen die vereinbarte Waffenruhe vor. Am Freitag kam es zu weiteren Gefechten.

Die prorussischen Separatisten haben die Stadt nun fest in ihrer Hand, nachdem sie den strategisch wichtigen Knotenpunkt vor einigen Tagen trotz der vereinbarten Waffenruhe erobert hatten.

Die Zivilbevölkerung kehrt unterdessen wieder in die Stadt zurück, auf der Suche nach Lebensmitteln. Eine Bewohnerin Debalzewes erzählt: “Das hat jetzt fast einen Monat gedauert. Wir haben uns nicht gewaschen, haben in der Kälte gelebt, wir sind sehr hungrig, haben kein Brot und einfach nichts. Einen Gruß an Präsident Poroschenko, der uns das angetan hat.”

Während der Kämpfe um Debalzewe hatten die Bewohner in Kellern Schutz gesucht, wie diese Frau: “Sie haben uns einen Monat in die Keller getrieben, in den Hunger und die Kälte, ohne Wasser, ohne Heizung und ohne Licht. Jetzt wird wenigstens nicht mehr geschossen, aber wir mussten sehr viel Angst erleiden.”

Inzwischen sind die gestern aus Debalzewe abgezogenen Regierungstruppen in einem Vorort von Kiew freudig von der Bevölkerung empfangen und gefeiert worden.

Zur Umsetzung des in der weißrussischen Hauptstadt Minsk vereinbarten Friedensplans von vergangener Woche treffen sich am Dienstag die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Russlands und der Ukraine in Paris.

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