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Gravity: Maze enttäuscht, Mayer triumphiert


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Gravity: Maze enttäuscht, Mayer triumphiert

Die Erwartungen an Lokalmatadorin Tina Maze waren hoch beim Weltcup-Riesenslalom im slowenischen Maribor. Doch Maze enttäuschte: Sie schied aus. Das Rennen machte, erneut, Mikaela Shiffrin.

Der Weltmeisterin aus den USA war beim ersten Slalom nach der WM nicht beizukommen. Beide Läufe absolvierte sie in Bestform. Damit hat Shiffrin vier der vergangenen fünf Weltcup-Slaloms gewonnen. Abgesehen vom WM-Rennen.

Insgesamt mehr als eine Sekunde hinter Shiffrin kam Veronika Velez-Zuzulova ins Ziel. Die Slowakin sicherte sich somit den zweiten Platz hier in Maribor. Platz drei ging an die Tschechin Sarka Strachova.

Böse Enttäuschung bei Tina Maze. Nach dem Fehler am Vortag kam sie nun wieder übel in die Bredouille, sie stürzte, womit das Rennen für sie zu Ende war.

Beste Deutsche wurde Lena Dürr auf dem fünften Rang, hinter ihr folgen Wendy Holdener aus der Schweiz und die Österreicherinnen Kathrin Zettel und Bernadette Schild.

AT THE SUMMIT – Mayer ganz oben
Matthias Mayer ist der Beste. Dabei hat der Österreicher seit Saisonbeginn noch keinen Erfolg eingefahren. Jetzt konnte er kurz hintereinander die Abfahrt und den Super-G im österreichischen Saalbach gewinnen.

Die Vorstellung ließ das traurige Abschneiden der Österreicher bei der WM-Abfahrt etwas in den Hintergrund rücken. Am Samstag holte sich der 24-jährige Mayer den Sieg bei der Abfahrt, einen Tag später fuhr er zu einem ersten Super-G-Erfolg.

Fast hätte er schon bei der WM in Beaver-Creek eine Super-G-Medaille geholt, nur um drei Hundertstel hatte er Bronze verpasst – Gold macht das wohl mehr als wett.

ANALYZE THIS – Der Experte spricht
Beim Super-G von Saalbach 1991 wurde unser Experte Franck Piccard Dritter. Damals wie heute ist es nicht möglich, gute Ergebnisse ohne gute Ausrüstung zu erzielen, in diesem Fall ohne gut präparierte Skier.

Franck Piccard: “Es geht bei der Gleitfähigkeit um mehrere Dinge. Zunächst einmal um die Struktur des Belags der Skier. Dieser Belag ist wie das Profil eines Reifens gestaltet. Er ist nicht völlig glatt. Der Schnee oder die Feuchtigkeit dürfen nicht an den Skiern haften. Daher braucht man ein Profil unter dem Belag. Das nennt man die Struktur. Ohne eine gute Struktur passiert nichts. Als nächstes spielt das Skiwachs eine wichtige Rolle. Dabei handelt es sich um eine dünne Paraffinschicht, die auf diese Struktur aufgetragen wird. Man muss gutes Paraffin auswählen, das die größte Gleichfähigkeit garantiert, was die jeweilige Beschaffenheit des Schnees angeht und die Temperatur. Man muss also ein Skiwachs wählen, das vom Start bis ins Ziel, über die gesamte Strecke, die höchsten Geschwindigkeiten ermöglicht.”

SKIING PAST – Blick in die Vergangenheit
Wir schreiben den 3. Februar 1956. Toni Sailer hat bei der Winterolympiade im italienischen Cortina d’Ampezzo bereits zwei Goldmedaillen sicher. Der Österreicher hatte den Riesenslalom mit sechs Sekunden Vorsprung vor seinem Verfolger gewonnen, und auch im Slalom war er bequem zum Sieg gefahren. Jetzt stand noch das Abfahrtsrennen an. Auch hier: Keine Probleme für den Sailer Toni: er rauscht dreieinhalb Sekunden vor dem Schweizer Raymond Fellay auf Platz eins. Mit diesem Dreifacherfolg schrieb der siebenfache Weltmeister Toni Sailer Geschichte. Wenig später schlug er weitere Laufbahnen an Schauspieler und Sänger ein.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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