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Brüssel prüft ungarisch-russischen Atomdeal

Brüssel könnte den jüngsten ungarisch-russischen Atomdeal blockieren. Die Regierung in Budapest hat bei dem russischen Unternehmen Rosatom zwei neue

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Brüssel könnte den jüngsten ungarisch-russischen Atomdeal blockieren. Die Regierung in Budapest hat bei dem russischen Unternehmen Rosatom zwei neue Reaktorblöcke für das Atomkraftwerk Paks bestellt. Das 12-Milliarden-Euro-Geschäft kam anlässlich des Besuchs des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Ungarn in der vergangenen Woche zustande. Eine Sprecherin der Kommission bestätigte, dass der Deal geprüft werde. Brüssel kritisiert, dass keine öffentliche Ausschreibung des Projekts stattgefunden hat.
Für ein Vier-Augen-Gespräch mit dem rechtskonservativen Ministerpräsidenten Viktor Orban hatte Putin sich mehr als zwei Stunden Zeit genommen. Orban lehnt sich seit 2010 enger an Moskau an und hatte in jüngster Zeit auch die gegen Russland gerichteten Sanktionen der Europäischen Union als “Schuss ins eigene Knie” bezeichnet.