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Brüssel wartet auf Athens Maßnahmenkatalog

Die griechische Regierung soll heute in Brüssel ihre Liste mit konkreten Reformprojekten vorlegen. Athen hat dafür bis Mitternacht Zeit. Sobald sie

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Die griechische Regierung soll heute in Brüssel ihre Liste mit konkreten Reformprojekten vorlegen. Athen hat dafür bis Mitternacht Zeit.

Sobald sie eingeht, werden Experten der drei Insitutionen EU-Kommission, Europäische Zentralbank (EZB) und Internationaler Währungsfonds (IWF) die Vorhaben prüfen.

Am Dienstag dann sollen die Finanzminister der Euro-Länder darüber entscheiden, ob das milliardenschwere Hilfsprogramm für Griechenland wie geplant verlängert wird.

“Sie müssen die Maßnahmen akzeptieren”, meint ein griechischer Pensionär in Athen. “Wenn nicht, dann ist das unser Untergang. Wenn sie nicht akzeptieren, dann werfen sie uns aus Europa, das ist sicher.”

Doch die am vergangenen Freitag erreichte vorläufige Einigung stimmt viele griechische Bürger positiver. “Nun, ich bin optimistisch”, meint eine ältere Dame. “Obwohl ich kein Unterstützer dieser Regierung sondern der anderen war – jetzt bin ich für die Regierung. Wenn sie Erfolg haben, dann unterstütze ich sie.”

Überzeugen will die griechische Regierung offenbar mit einer stärkeren Bekämpfung des Schmuggels, einer höheren Besteuerung von Reichen und dem Eintreiben von Steuerschulden. So soll die Zahlungsfähigkeit und Kreditwürdigkeit des Staates verbessert werden.