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Zuwachs bei den Euro-Geldnoten: Der neue Zwanziger

Die zweite Generation der Euro-Banknoten bekommt Zuwachs: Am Dienstag um 15.00 Uhr hat die Europäische Zentralbank (EZB) den neuen 20-Euro-Schein

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Zuwachs bei den Euro-Geldnoten: Der neue Zwanziger

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Die zweite Generation der Euro-Banknoten bekommt Zuwachs: Am Dienstag um 15.00 Uhr hat die Europäische
Zentralbank (EZB) den neuen 20-Euro-Schein vorgestellt. Angekündigt hatte die EZB den neuen Schein schon im Dezember: auf ihrer Website

Neuer 20-Euro-Schein

Notenbank-Präsident Mario Draghi hat in Frankfurt dann auch das Datum verkündet, ab dem der Zwanziger unters Volk gebracht werden soll. Ab dem 25. November wird die überarbeitete Banknote in Umlauf gebracht, sagte er. Zuvor bekommen Banken und Einzelhandel Gelegenheit, Geräte und Personal vorzubereiten. Im November gibt es den neuen Schein dann auch am Automaten.

Schwere Zeiten für Geldfälscher

Verbesserte Sicherheitsmerkmale auf den Scheinen sollen Geldfälschern das Handwerk erschweren. Nach und nach überarbeiten die Währungshüter die gesamte Serie. Der neue Fünfer ist seit Mai 2013 im Umlauf, der neue Zehner seit September 2014. Auch die anderen Banknoten bis zu einem Nennwert von 500 Euro sollen in den kommenden Jahren erneuert werden. Die bisherigen Euro-Banknoten bleiben gültig und werden im Laufe der Zeit ausgetauscht. Wenn man prüfen will, ob es sich um eine Fälschung handelt, sollte man die Banknote gegen das Licht halten – dann müsste man das Wasserzeichen, den Sicherheitsfaden und die sonst unvollständige Zahl sehen. Diese drei Merkmale sind bei den echten Banknoten vorne und hinten. Bei den neuen Scheinen ist außerdem ein Porträt der griechischen Mythenfigur Europa zu erkennen.

2014 brachten Geldfälscher deutlich mehr Euro-Blüten in Umlauf als im Vorjahr, vor allem falsche Zwanziger und Fünfziger. Fälscher versuchten sich dabei allerdings auch am gerade erst eingeführten neuen Zehn-Euro-Schein. Weltweit stieg die Zahl gefälschter Euro-Noten von 2013 auf 2014 kräftig um ein Viertel auf 838.000.