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Durchbruch beim Hilfsprogramm für Griechenland: Athen muss Reformziele konkretisieren

Die Börse in Athen hat positiv auf die geplante Verlängerung des Hilfsprogrammes für Griechenland bis Ende Juni reagiert. Im Gegenzug muss die

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Durchbruch beim Hilfsprogramm für Griechenland: Athen muss Reformziele konkretisieren

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Die Börse in Athen hat positiv auf die geplante Verlängerung des Hilfsprogrammes für Griechenland bis Ende Juni reagiert. Im Gegenzug muss die griechische Regierung eine detaillierte Liste mit Reformvorhaben vorlegen und die Aufstellung mit Zahlen untermauern.

Meinung

Es ist wichtig, dass die griechische Regierung ernsthaft an diese Aufgabe herangeht

Zuvor müssen noch mehrere nationale Parlamente der Verlängerung des Hilfsprogrammes zustimmen. Das Votum des Deutschen Bundestages ist für diesen
Freitag geplant.

Der griechische Innenminister Nikos Voutsis stellte klar:

“Dies ist keine Einigung über Maßnahmen innerhalb eines Sparprogramms. Es geht im Kern um die Richtlinien unserer Politik und deren konkrete Umsetzung auch in zeitlicher Hinsicht.”

Der Chef der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem, äußerte sich positiv über die von Athen präsentierten Reformpläne, warnte jedoch vor allzu großer Zuversicht vor allem in Bezug auf angepeilte höhere Steuereinnahmen.

Man müsse nun dafür sorgen, dass sich die Griechen weiter vom Abgrund entfernten.

Valdis Dombrovskis, Vizepräsident der EU-Kommission, sagte in Brüssel:

“Es ist wichtig, dass die griechische Regierung ernsthaft an diese Aufgabe herangeht. Dies ist auch wichtig um für finanzielle Stabilität zu sorgen und negativen Tendenzen entgegenzutreten wie wir sie in den vergangenen Wochen und Monaten gesehen haben mit dem Abzug von Kapital aus Griechenland.”

Dem grünen Licht der Eurogruppe waren umfangreiche
Prüfungen durch die früher “Troika” genannten “Institutionen” EU-Kommission, Europäische Zentralbank und Internationaler Währungsfonds vorausgegangen.