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Nigeria: Über 30 Todesopfer bei Selbstmordattentaten

Bei zwei Bombenanschlägen im Nordosten Nigerias sind nach Angaben von Behörden mehr als 30 Menschen getötet worden. Beide Attentate wurden

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Nigeria: Über 30 Todesopfer bei Selbstmordattentaten

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Bei zwei Bombenanschlägen im Nordosten Nigerias sind
nach Angaben von Behörden mehr als 30 Menschen getötet worden. Beide Attentate wurden Agenturberichten zufolge von Selbstmordattentätern an Busbahnhöfen verübt.

In der Stadt Potiskum zündete demnach ein Mann eine Bombe in einem Bus und riss 21 Menschen mit in den Tod. In Kano kamen bei einem ähnlichen Anschlag mindestens 12 Menschen ums Leben. Zahlreiche weitere erlitten Verletzungen.

Nigerias Präsident Goodluck Jonathan machte die islamistische Miliz Boko Haram für die Attentate verantwortlich.

Erst am Samstag hatte eine junge
Selbstmordattentäterin auf einem Markt in Potiskum acht Menschen in den Tod gerissen.

Die sunnitischen Fundamentalisten der Boko Haram führen im Nordosten Nigerias einen blutigen Terrorfeldzug mit dem Ziel der Errichtung eines “islamischen Gottesstaats”.

Der Gewalt sind in der Region seit 2009 mehr als 13 000 Menschen zum Opfer gefallen, rund 1,5
Millionen flohen vor der Gewalt aus ihrer Heimat.