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"Ich-kauf-mir-was"-Stimmung in Deutschland

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"Ich-kauf-mir-was"-Stimmung in Deutschland

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Der Export brummt, Tanken und Heizen billiger – “ich-kauf-mir-was”-Stimmung in Deutschland. Und weniger Arbeitslose: Ihre Zahl ist im Februar um 15.000 auf 3,017 Millionen gesunken. Das sind 121.000 weniger als vor einem Jahr, so die Bundesagentur für Arbeit. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf 6,9 Prozent.

Die "Gesellschaft für Konsumforschung" rechnet im März mit mehr Verbrauchervertrauen (9,7 nach 9,3 Punkten) als im Februar – das wäre der größte Übermut seit Oktober 2001 (11.0 Punkte).

Rolf Bürkl, Gesellschaft für Konsumforschung (GfK):

“Dieser gestiegene Optimismus hat seine Ursachen vor allem in den Rahmenbedingungen in Deutschland selbst. Es ist vor allem die niedrige Inflation, die wir derzeit haben. Im Januar wurde ja eine negative Inflationsrate erstmals seit 2009 wieder gemessen. Damit einhergehend sind auch die Einkommenszuwächse real betrachtet sehr erklecklich.”

Der deutliche Rückgang der Kraftstoff- und Heizölpreise im Vergleich zum Vorjahr hatte die Verbraucherpreise im Januar insgesamt um 0,4 Prozent nach unten gedrückt.

Die Niedrigzinsen motivieren auch nicht gerade, den Kaufkraftzuwachs auf die Hohe klante zu legen. Die Sparquote landete im Feburar auf Rekordtief. Was bleibt: “ich-kauf-mir-was”, vor allem größere Anschaffungen.

su mit dpa, Reuters