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Morgan Stanley zahlt Milliarden für krumme Hypotheken-Deals

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Morgan Stanley zahlt Milliarden für krumme Hypotheken-Deals

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Im Streit um windige Hypothekengeschäfte steht
die US-Großbank Morgan Stanley vor einem Vergleich mit den Behörden. Die Bank soll laut Börsenaufsicht SEC 2,3 Milliarden Euro zahlen. Man habe eine grundsätzliche Übereinkunft erzielt. Das Geldhaus habe für den Fall 2,5 Milliarden Euro zurückgelegt.

Der Kompromiss beendet einen jahrelangen Konflikt mit dem US-Justizministerium. Morgan Stanley ist eine von mehreren Banken, die Anleger am Markt für mit Immobilien besicherte Wertpapiere hinters Licht geführt haben sollen. Diese Geschäfte gelten als Mitauslöser der Finanzkrise 2008.

Im letzten Juli war Morgan Stanley bereits einen Vergleich über 242 Millionen Euro mit der SEC eingegangen, um solche Vorwürfe aus der Welt zu schaffen. Im Februar 2014 hatte die Investmentbank den beiden staatlichen Immobilienfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac im Rahmen einer Einigung mit der zuständigen Aufsichtsbehörde FHFA insgesamt 1,10 Milliarden Euro gezahlt.

Banken wie Morgan Stanley sollen in großem Stil verschleiert haben, wie kritisch es um die Häuserkredite bestellt war, mit denen die Wertpapiere abgesichert wurden. Als die Immobilienpreise in den USA ab 2007 landesweit verfielen, konnten viele Eigenheimbesitzer ihre
Raten nicht mehr zahlen und die Papiere verloren massiv an Wert.

su mit dpa