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Syrien: IS-Miliz könnte hunderte entführte Christen zum Gefangenenaustausch nutzen

Laut dem Bischof von Aleppo, Antoine Audo, planen die Islamisten möglicherweise, hunderte zuletzt entführte Christen gegen gefangene IS-Kämpfer

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Syrien: IS-Miliz könnte hunderte entführte Christen zum Gefangenenaustausch nutzen

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Laut dem Bischof von Aleppo, Antoine Audo, planen die Islamisten möglicherweise, hunderte zuletzt entführte Christen gegen gefangene IS-Kämpfer auszutauschen. Der Vatikan geht inzwischen von über 250 Verschleppten aus, darunter vor allem Frauen und Kinder.

Die Entführten stammen aus Dörfern der Region um die Stadt Hasaka. Mit Unterstützung durch internationale Luftschläge sollen kurdische Kämpfer die IS-Miliz dort zuletzt aus vielen Orten vertrieben haben. Der Londoner Menschenrechtsorganisation Syrian Observatory for Human Rights zufolge starben über 130 IS-Kämpfer. Offenbar gab es auch Gefangene.

Auch sonst greift die unter Druck geratenen IS-Miliz wohl verstärkt auf die asymmetrische Kriegsführung zurück. So setzten die Islamisten derzeit häufig Autobomben ein, sagte ein kurdischer Kämpfer.