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"Brauchen Solidarität": FIFA-Präsident Blatter zum Streit um WM 2022

Joseph Blatter, Präsident des Fußballweltverbandes (FIFA), hat sich in der Diskussion um die Weltmeisterschaft 2022 in Katar zu Wort gemeldet

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"Brauchen Solidarität": FIFA-Präsident Blatter zum Streit um WM 2022

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Joseph Blatter, Präsident des Fußballweltverbandes (FIFA), hat sich in der Diskussion um die Weltmeisterschaft 2022 in Katar zu Wort gemeldet.

Europäische Vereine und Ligen hatten kritisiert, eine WM im Winter werfe den gesamten Saisonspielplan durcheinander und sorge wegen der rund dreimonatigen Unterbrechung unter anderem für einen Verdienstausfall.

“Ob die Reaktion negativ ist oder nicht – so ist Fußball”, sagte Blatter in Nordirland, wo er an der Jahrestagung des IFAB teilnimmt, dem Gremium, das für Regeländerungen im Fußball zuständig ist. teilnimmt. “Natürlich sind die europäischen Vereine darüber nicht besonders glücklich, aber warum? Sie sollten Solidarität zeigen. In der FIFA brauchen wir Einigkeit und Solidarität”, fuhr er fort.

Blatter für Finale am 18. Dezember, UEFA bevorzugt 23. Dezember

Blatter betonte, er spreche sich bereits seit anderthalb Jahren dafür aus, die WM im Winter auszutragen. Der Schweizer unterstrich, das Turnier müsse am 18. Dezember 2022 zu Ende gehen und nicht am 23. Letzteren Termin befürwortet der europäische Fußballverband (UEFA).

Entschädigungen, wie von Karl-Heinz Rummenigge, dem Präsidenten der Interessenvertretung der europäischen Fußballvereine (ECA), gefordert, lehnte Blatter ab. “Ich wüsste nicht, warum sie entschädigt werden sollten”, so der FIFA-Boss. “Das ist ein Problem, über das wir ausführlich sprechen müssen, aber wir stehen in Kontakt. Ich stand vor der Entscheidung persönlich mit Karl-Heinz Rummenigge in Kontakt, um zu sehen, wie eine Lösung gefunden werden kann. Ich wiederhole: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg”, erläuterte Blatter.

Dass das FIFA-Exekutivkomitee den Vorschlag der Arbeitsgruppe, die WM 2022 im Winter stattfinden zu lassen, am 19. und 20. März in Zürich übernehmen und absegnen wird, steht für den Schweizer außer Frage. Daran habe er “keinen Zweifel”, so Blatter.