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Kurdenführer Abdullah Öcalan will Ende des bewaffneten Kampfes

In einem Schreiben ruft der auf Lebenszeit inhaftierte Öcalan zu einem PKK-Treffen im Frühjahr auf, auf dem darüber entschieden werden solle. Die türkische Regierung reagiert vorsichtig.

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Kurdenführer Abdullah Öcalan will Ende des bewaffneten Kampfes

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Der türkische Kurdenführer Abdullah Öcalan hat seine Gruppe, die PKK, dazu aufgerufen, ihren bewaffneten Kampf zu beenden.

Ein Parlamentsabgeordneter einer Kurdenpartei verlas einen entsprechenden Brief.

Darin ruft der auf Lebenszeit inhaftierte Öcalan zu einem PKK-Treffen im Frühjahr auf, auf dem darüber entschieden werden solle.

Die türkische Regierung reagiert vorsichtig.

Eine solche Abrüstung sei sehr wichtig, sagt Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan. Jedoch seien Aufrufe gut, das Wichtigste sei aber die Umsetzung.

Die PKK hatte seit den achtziger Jahren mit Gewalt für eine Autonomie der Kurden in der Türkei gekämpft.

Mehr als vierzigtausend Menschen wurden in diesem Kampf getötet.

In den letzten Jahren gingen PKK und Regierung aber aufeinander zu; 2013 rief die PKK eine Waffenruhe aus.