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Nach Ebola-Gefahr: Liberia öffnet seine Schulen

Die Schulen in Liberia haben ihre Tore wieder geöffnet. Rund sieben Monate fand wegen der Ebola-Ansteckungsgefahr kein Unterricht statt. Das Virus

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Nach Ebola-Gefahr: Liberia öffnet seine Schulen

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Die Schulen in Liberia haben ihre Tore wieder geöffnet. Rund sieben Monate fand wegen der Ebola-Ansteckungsgefahr kein Unterricht statt. Das Virus gilt zwar nicht als komplett besiegt, doch Neuansteckungen gibt es nur noch sehr wenige.

Einige Schulen hatten bereits vor zwei Wochen den Betrieb wieder aufgenommen, nun sind auch die offen, die dann die Sicherheitsprotokolle noch nicht umsetzt hatten.

Viele Schüler freuen sich, dass der Unterricht wieder beginnt. Doch ein Rest Angst bleibt. Eine Schülerin erklärte: “Ich finde es zwar gefährlich, die Schulen zu öffnen, obwohl die Ebola-Krise nicht ganz vorbei ist. Doch wir können auch nicht ewig zuhause rumsitzen und nichts tun und unsere Bildung verkommen lassen.”

Unterricht muss nun nachgeholt werden, doch die siebenmonatige Schließung hat auch andere Konsequenzen, wie ein Lehrer berichtet:
“Wir müssen an die Kinder denken. Und viele von ihnen kommen nicht zurück zur Schule: In der Zeit, die sie Zuhause verbracht haben, ist viel passiert: Einige sind schwanger andere haben eine Arbeit gefunden. Sie werden nicht mehr zurückkommen.”

Die Schulen in Guinea haben bereits wieder geöffnet – die in Sierra Leone sollen bald folgen.
Seit März 2014 sind in Westafrika nach WHO-Angaben mehr als 9.200 Menschen an Ebola gestorben.

WHO-Factsheet zu Ebola