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Weniger Jobsucher in der Eurozone

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Weniger Jobsucher in der Eurozone

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In der Euro-Zone ist die Arbeitslosigkeit zu Jahresbeginn überraschend auf den niedrigsten Wert seit fast drei Jahren gefallen. Die Industrie bestätigte im Februar ihren leichten Aufwärtstrend. Fortschritte machen hier vor allem die Irland und Spanien, lange Jahre Krisenstaaten.

Die Arbeitslosenquote gab im Januar auf 11,2 Prozent nach, so das Statistikamt „Eurostat“-Liste . Im Dezember waren es noch 11,3 Prozent.

Über ein Jahr verglichen fiel die Arbeitslosenquote im Januar 2015 in 25 Mitgliedstaaten oder blieb gleich und stieg in drei Ländern.

Die niedrigste Arbeitslosigkeit wies im EU-Vergleich Deutschland aus, 4,7 Prozent, gefolgt von Österreich mit 4,8 Prozent. Schlusslichter bleiben Griechenland – 25,8 Prozent (im November) und Spanien – 23,4 Prozent.

Auch in Frankreich (10,2 Prozent Arbeitslosenquote, nach 10,1 Prozent im Januar 2014) sieht es nach wie vor düster aus.

Insgesamt hatten gut 18 Millionen Männer und Frauen keinen Job, mehr als 3 Millionen unter 25 (Arbeitslosenquote 22,9 Prozent) – insgesamt 140.000 weniger als im Dezember.

Der Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt könnte sich fortsetzen, signalisiert die Umfrage des Markit-Instituts unter Tausenden Unternehmen im Euro-Raum. Dessen Barometer für die Industrie verharrte im Februar mit 51 Zählern über der Marke von 50 Punkten, ab der Wachstum angezeigt wird. “Doch lassen sich in den einzelnen Ländern deutlich unterschiedliche Wachstumsgeschwindigkeiten beobachten – vom keltischen Eilmarsch bis hin zum gallischen Trott”, sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson.)

Die Preise fallen nicht mehr so schnell wie zu Jahresbeginn. Die Lebenshaltungskosten (in der Eurozone) sanken im Februar zum Vorjahr um 0,3 Prozent, so „Eurostat“-Liste

su mit dpa, Reuters