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Clinton und das blaue Kleid von Monica Lewinsky

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Clinton und das blaue Kleid von Monica Lewinsky

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Das Gemälde des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton für die Washington National Portrait Gallery sorgt in den USA und weltweit für Schlagzeilen. Denn das Bild enthält offenbar eine Anspielung auf Monica Lewinsky und die Affäre der White-House-Praktikantin mit dem heute 68-jährigen Bill Clinton.

Der Maler Nelson Shanks erklärte jetzt in einem Interview mit Philadelphia Daily News, dass er es nie geschafft habe, die Lewinsky-Affäre aus seinem Gedächtnis zu vertreiben. Er habe sie einfach in sein Werk einbauen müssen.

Und etwa 20 Jahre nach dem Skankal sagte Shanks jetzt, auf der linken Bildseite sei der Schatten eines blauen Kleides zu sehen – und das blaue Kleid sei eine Metapher für den Skandal. Dieser Schatten sei ein Sinnbild für den Schatten, der auf Clintons Amtszeit und auf den Präsidenten gefallen sei. Bill Clinton sei vermutlich der “berühmteste Lügner aller Zeiten”, der das Portrait “hasse und deshalb aus dem Museum habe entfernen lassen wollen.”

Monica Lewinsky hatte erklärt, sie habe als zunächst 22-Jährige zwischen 1995 und 1997 eine sexuelle Beziehung mit dem US-Präsidenten gehabt.

Der 77-jährige Nelson Shanks, der auch Diana und den Papst Johannes Paul II porträtriert hat, erregt mit seinen Aussagen auch deshalb Aufsehen, weil Hillary Clinton gerade erklärt hat, dass sie schon im April bekanntgeben will, ob sie 2016 für das Amt der US-Präsidentin ins Rennen ziehen möchte.
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