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Vorläufige Einigung im russisch-ukrainischen Gasstreit

Bei den Verhandlungen in Brüssel zum Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine haben sich die Energieminister beider Länder auf eine vorläufige

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Vorläufige Einigung im russisch-ukrainischen Gasstreit

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Bei den Verhandlungen in Brüssel zum Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine haben sich die Energieminister beider Länder auf eine vorläufige Lösung einigen können. Die Ukraine sicherte Russland die Vorauszahlung bis Ende März für das sogenannte “Winterpaket” zu:

Die EU tritt in dem Streit als Vermittler auf. Der Vizepräsident der EU-Kommission und Kommissar für Energiefragen, Maroš Šefčovič, erklärte nach den Verhandlungen: “Ich bin zufrieden, dass wir das Winterpaket gesichert haben, damit die Ukraine ausreichend versorgt wird. Wir wollen unsere trilateralen Gespräche auch wenn das Winterpaket ausgelaufen ist, das heißt Ende März weiterführen. Es beruhigt mich, dass die Gasversorgung für die EU weiter sicher ist.”

Die EU bezieht etwa ein Drittel ihres Gases aus Russland – davon wird etwa die Hälfte über Pipelines geleitet, die durch die Ukraine verlaufen.

Ziel der Verhandlungen in Brüssel war es, Zahlung und Lieferung von Gas zwischen Russland und der Ukraine in Zukunft reibungsloser zu organisieren. Moskau und der russische Energiekonzern Gazprom hattem zuvor wiederholt gedroht, die Lieferungen an das Nachbarland einzustellen, sollten die Rechnungen nicht im Voraus beglichen werden.