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Sexy oder Krise? Gewinner Kümmert will nicht zum ESC nach Wien

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Sexy oder Krise? Gewinner Kümmert will nicht zum ESC nach Wien

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Von den vielen Fans, die Andreas Kümmert beim deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest ESC ihre Stimme gegeben haben, sind viele sehr sauer. Denn der ehemalige “The Voice of Germany”-Sieger Andreas Kümmert will jetzt gar nicht zum Grand Prix nach Wien. Er lässt der zweitplatzierten Ann-Sophie den Vortritt, die zuerst gar nicht recht versteht, was da in Hannover passiert, als Kümmert auf den Sieg verzichtet.

Die Zeit spricht vom “Sieger, der gar nicht gewinnen wollte”. Dabei war die Teilnahme des 28-jährigen nach Angaben seiner Mitarbeiter Andreas Kümmerts eigene Idee. Doch jetzt findet der Sänger mit der beeindruckenden Stimme und dem untypischen Look, der erklärt, er habe 40 Grad Fieber gehabt und der zuvor auch schon einige Konzerte hatte platzen lassen, er sei “nicht in der Verfassung” am ESC teilzunehmen, das sei alles zu groß für ihn. Ein Statement gegen die Show-Maschine?

“Der Spiegel” philosophiert am Beispeil Andreas Kümmert über den neuen Mann in der Krise.
Julie Friese findet ihn in “Der Welt” irgendwie sexy und Kinski.

Bei all dem Rummel um Andreas Kümmert geht die 24-jährige Hamburgerin, die jetzt Deutschland beim ESC vertreten soll, fast ein bisschen unter. Ann-Sophie war überhaupt erst über eine Wildcard ins Finale eingezogen und hatte bis gestern eigentlich nur die Hamburger Morgenpost interessiert. Aber sie wird in den kommenden Wochen wohl noch die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Nicht geklappt hat das mit der Aufmerksamkeit für die ARD, denn nur 3,2 Millionen Fernsehzuschauer haben sich den Vorentscheid angeschaut. Dass es dort zu einem Eklat kommen würde, konnte ja niemand wissen.

Am Morgen danach gibt es viele Reaktionen – nicht nur die der verärgerten Fans…