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Südkoreas Polizei prüft nach Messerattacke Verbindungen zu Nordkorea

Spielte Pjöngjang eine Rolle bei dem Angriff auf den US-Botschafter Mark Lippert in Seoul?

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Südkoreas Polizei prüft nach Messerattacke Verbindungen zu Nordkorea

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Nach dem Messerangriff auf den US-Botschafter Mark Lippert in Südkorea prüft die Polizei mögliche Verbindungen des Attentäters zu Nordkorea.

Der Angreifer, der einer linksnationalen Organisation angehört, reiste offenbar regelmäßig in den kommunistischen Norden. Er soll der Polizei zufolge wegen versuchten Mordes angeklagt werden.

Der südkoreanische Ministerpräsident Lee Wan-Koo sagte bei seinem Besuch Mark Lipperts im Krankenhaus, dass er hoffe, dass sich die Attacke nicht negativ auf die US-südkoreanischen Beziehungen auswirke.

Der 55-jährige Angreifer hatte Lippert am Donnerstag bei einer Veranstaltung – offenbar aus Protest gegen gemeinsame Militärmanöver Südkoreas und der USA – mit einem Küchenmesser angegriffen. Lippert erlitt Verletzungen im Gesicht und am Handgelenk, teilte aber inzwischen über Twitter mit, dass es ihm gute gehe.

Die Führung in Pjöngjang hatte den Angriff auf Lippert gelobt. Es sei die “wohlverdiente Strafe” und das “Messer der Justiz”, die den Botschafter getroffen hätten. Zuvor hatte Nordkorea die gemeinsamen Manöver der südkoreanischen und der US-amerikanischen Streitkräfte, die seit Beginn der Woche stattfinden, als Vorbereitung auf einen Angriff bezeichnet.