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Blutbad im Nachtklub: Europäer in Hauptstadt von Mali getötet

Mutmaßliche Islamisten haben in einem auch bei Ausländern beliebten Nachtklub in der malischen Hauptstadt Bamako ein Blutbad angerichtet und dabei

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Blutbad im Nachtklub: Europäer in Hauptstadt von Mali getötet

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Das war blinde Gewalt, ein einziger Horror

Ausländern beliebten Nachtklub in der malischen Hauptstadt Bamako ein Blutbad angerichtet und dabei mindestens fünf Menschen getötet.

Unter den Opfern sind Medienberichten zufolge ein Franzose und ein Belgier.

Der getötete Belgier war als Sicherheitsoffizier für die EU-Delegation in Mali tätig.

Der französische Sender RFI berichtete über mindestens zehn Verletzte, von denen zwei in kritischem Zustand seien.

Augenzeugen in Bamako sagten:

“Die Täter trugen Turbane. Ich bin instinktiv weggerannt ohne zu wissen, was genau los ist. Erst als sie weg waren, habe ich nachgesehen, was passiert ist.”

“Jeder ist besorgt und betroffen von dieser Tat, vor allem die Ausländer hier. Es kann jeden treffen. Das war blinde Gewalt, ein einziger Horror.”

Weiteren Augenzeugen zufolge waren die Täter mit einer Maschinenpistole und Handgranaten bewaffnet.

Demnach flüchteten die vermummten Männer in mindestens einem Fahrzeug.

Zwei Verdächtige wurden nach RFI-Informationen in der Nähe des weiträumig abgesperrten Tatorts festgenommen. Ihre Identität und das Motiv für die Bluttat sind noch unbekannt.