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MWC 2015: Mobiles Bezahlen, kinderleicht

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MWC 2015: Mobiles Bezahlen, kinderleicht

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Auf dem jüngsten Mobile World Congress in Barcelona zeigten die großen Handy-Hersteller und Kreditkartenanbieter, wie das mobile Bezahlen

Auf dem jüngsten Mobile World Congress in Barcelona zeigten die großen Handy-Hersteller und Kreditkartenanbieter, wie das mobile Bezahlen funktioniert. Nämlich kinderleicht dank sogenannter Near Field Communication, kurz NFC-Technologie, die den Datenaustausch zwischen Handy und Kartenterminal auf kurze Distanz ermöglicht. payWave heißt das System von Visa und steht sowohl für iPhones als auch für Android-Smartphones zur Verfügung.

Prasanna Laxminarayanan, Visa: “Der User kann seine Kreditkarte ganz einfach auf dem Smartphone registrieren. Es ist ein simpler Prozess, die Zugangsdaten werden hinzugefügt. Was Visa bei der Registrierung der Kreditkarte auf dem Handy anbietet, ist die Schaffung eines einmaligen Digitalcodes, der mit diesem Handy verknüpft ist, das macht den Zahlvorgang sicher. Damit kann der Kunde ebenso wie mit der Kreditkarte kontaktlos Zahlen, und zwar überall dort, wo der mobile Zahlvorgang akzeptiert wird. Es gibt keinen Unterschied für den Verbraucher, ob er die Plastikkarte benutzt oder das Smartphone.”

Claudio Rocco, euronews: “Und wenn das Telefon gestohlen wird?”

Prasanna Laxminarayanan, Visa: “Wenn das Handy gestohlen wird, ist es möglich, die mit dem Smartphone verknüpfte Nummer zu sperren.”

Claudio Rocco, euronews: “Können Sie uns kurz demonstrieren, wie der Zahlvorgang funktioniert?”

Prasanna Laxminarayanan, Visa: “Ich gehe einfach an die Kasse und bestätige den Kauf eines Kaffees für zwei Euro und führe dann die mobile Bezahlung durch. An der Theke befindet sich ein Lesegerät, mit dem ich mich verbinden und bezahlen kann, und zwar drahtlos. Sobald ich zur Bestätigung mein Handy nah an das Gerät heranführe, wird der Zahlvorgang vollzogen. Sie sehen, eine Rechnung über zwei Euro, die Zahlung hat stattgefunden.”

In Deutschland sind payWave-Bezahlungen bis zu einem Betrag von 25 Euro möglich. Bei Einkäufen darüber ist zusätzlich die Eingabe der Geheimnummer oder der Unterschrift notwendig.

Europaweit gibt es inzwischen über 200.000 Händler, die die payWave Zahlfunktion anbieten.