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Der 85. Genfer Autosalon - Neuheiten satt

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Der 85. Genfer Autosalon - Neuheiten satt

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Vom 5. bis zum 15. März fand in diesem Jahr der Internationale Autosalon in Genf statt – die alljährliche Pilgerfahrt für Autofreaks. Gut 130 neue

Vom 5. bis zum 15. März fand in diesem Jahr der Internationale Autosalon in Genf statt – die alljährliche Pilgerfahrt für Autofreaks. Gut 130 neue Modelle und Autokonzepte wurden vorgestellt, mehr als 700.000 Besucher zählte die 85. Ausgabe. Jeder Quadratmeter der Ausstellungsfläche war ausgebucht.

Das “Budii”-Konzept-Auto des Schweizer Unternhemens Rinspeed. Der Wagen nimmt die Idee auf, das Fahren auf ganz neue Art zwischen Fahrer und Computer aufzuteilen. Tatsächlich: Radar, Laser und andere Sensoren erlauben es dem “Budii” komplett autonom zu funktionieren. Man kann sich die Aufgaben aber auch teilen – auf Gefahren aufmerkam werden, die Kontrolle im Notfall übernehmen, all das wird möglich. Rinspeed-Chef Frank Rinderknecht sagt, das sei ein wichtiger Schritt in Richtung fahrerloses Auto der Zukunft: “Das ist eine neue Technologie, und wir werden uns daran gewöhnen. Es ist wie das Internet vor 20 Jahren, das machte auch etwas Angst. Heute kennt man gar nichts anderes mehr als das Internet. Das ist eine Frage von Generationen, der Anpassung an die Technologie”, meint er. An der Außenseite hat das Fahrzeug Kameras, um zu prüfen und zu evaluieren, ob die Aufhängung dem Boden angepasst ist. Sie werfen ein Auge auf den Verkehr und die Umweltbedingungen, um dem Fahrzeug die beste Route auszusuchen, wenn es allein fährt.

Der italienische Autobauer ED verschiebt die Grenzen des Design mit seinem neuen, selbstfahrenden Elektrosportwagen namens “Torq”. Das Fahrzeug scheint nicht von dieser Welt zu sein. Es liegt tief, breit und sieht sehr sportlich aus. Aber es gibt keinen Rückspiegel. Der Fahrer beobachtet die Straße über Bildschirme. Das vollelektronische Fahrzeug ist kein langsames Stadtfahrzeug. Es verfügt über vier starke Motoren, einen für jedes Rad.

Volkswagen zeigt seine Vision der Zukunft mit diesem hybriden, viertürigen Sport-Coupé, das sich an die Sportwagenmodelle der Vergangenheit anlehnt. Es heisst “Sport Coupé Concept GTE” und hat LED-Scheinwerfer, einen von drei Turoladern gespeisten V6-Benzinmotor, der von zwei Elektromotoren und einem Allradantrieb unterstützt wird. Das flache und schnittige Design gilt als Schlüssel für die Zukunft bei Volkswagen. Tobias Suhlmann ist einer der Designer: “Wir sehen hier hinter uns ein viertüriges Coupé”, beschreibt er, “wenn man sich die Silhouette des Wagens ansieht – sie ist sehr flach. Es gibt einen sehr zurückgelagerten Sitz mit einer sehr dynamischen Form, einen sehr dramatischen, muskulösen Körper über dem Radkasten.”

Der amerikanische Finanzmagnat und Superauto-Hersteller James Glickenhaus hat in Genf den SCG 003 vorgstellt. SCG, das heisst Scuderia Cameron Glickenhaus. Der SCG 003 ist das dritte Projekt des Tycoons. Fest steht bereits, dass das Fahrzeug in diesem Mai am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teilnehmen wird.