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Heli-Crash in Argentinien: Ermittlungen laufen


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Heli-Crash in Argentinien: Ermittlungen laufen

Nach dem Hubschrauber-Unglück mit zehn Toten in Argentinien haben die Ermittlungen zur Unfallursache begonnen. Die Leichen der Opfer wurden inzwischen geborgen und in die Gerichtsmedizin gebracht. Außerdem sicherte die Polizei Handys und Kameras, die in den Wracks waren.

Wie es zur Kollision der beiden Hubschrauber kam, ist noch offen. Die zwei Maschinen stießen bei gutem Wetter kurz nach dem Start zusammen. Dabei kamen neben den beiden argentinischen Piloten acht Teilnehmer einer neuen französischen Reality-Sendung ums Leben. Sie stammten alle aus Frankreich, wo die Todesfälle besondere Bestürzung ausgelöst haben. Mit Florence Arthaud, Camille Muffat und Alexis Vastine gehörten zudem erfolgreiche französische Sportler zu den Verunglückten. Die Staatsanwaltschaft in Frankreich ermittelt inzwischen wegen fahrlässiger Tötung, außerdem schickte die Pariser Behörde für Flugunfälle eigene Experten nach Argentinien.

Zahlreiche Menschen nahmen an Gedenkfeiern für die Toten teil. Derweil gab die Produktionsfirma der Realitysendung bekannt, dass die Dreharbeiten ausgesetzt und die restlichen Teilnehmer nach Hause geflogen würden.

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