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Björk im MoMA

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Björk im MoMA

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Mit Björk, dem multimedialen Allround-Genie, befasst sich das “MoMA in einer ganz der isländischen Musikerin und Muse gewidmeten Schau.”

Mit Björk, dem multimedialen Allround-Genie, befasst sich das “MoMA in einer ganz der isländischen Musikerin und Muse gewidmeten Schau.”
http://www.moma.org/visit/calendar/exhibitions/1501

Sie führt durch Leben und Werk der 1965 in Reykjavik geborenen Pop-Elfe, die seit ihrer frühen Kindheit Musik macht und weltweit mehr als 20 Millionen Alben verkauft hat.

Dem deutschen Kurator Klaus Biesenbach, der bereits die Elektropop-Band Kraftwerk ins MoMA holte, ist die Ausstellung zu verdanken.

Klaus Biesenbach: “Ich wollte nicht, dass es so wirkt, als versuche sie, eine visuelle Künstlerin zu sein. Sie ist eine Musikerin und Komponistin, die Brücken schlägt zur Klassik, zum Pop, zum Folkloristischen. Ich wollte sie nicht zu etwas machen, was sie nicht ist. Deswegen stammt jedes Exponat von einem anderen Autor. Jedes Foto ist von einem Fotografen, jeder Film von einem Filmemacher, jede architektonische Struktur von einem Architekten. Sie ist keine Bildhauerin, keine Malerin. Die Werke stammen von anderen Autoren.”

Musikvideos, Tagebücher, Texte, Kompositionen, Fotos und schrille Kostüme verdeutlichen die Vielfältigkeit des Multitalents. Ein spezieller Audioguide mit Texten und Musik macht denAusstellungsbesuch zu einem ganz besonderen Spaziergang durch Björks isländisches Musikmärchen.

Klaus Biesenbach: “Es ist ein sehr persönliches Erlebnis, wir haben eine Klangreise erschaffen, die dazu führen sollte, dass man sich ganz auf das, was man hört und sieht konzentriert. Wie Sie sehen, bilden acht ihrer Alben die Struktur. Es sind die acht Kapitel ihres Schaffens. Wenn man ihre Songtexte hört, sollte man nichts anderes sehen, als sie und die unterschiedlichen von ihr erschaffenen Figuren.”

Bis zum Ende der Retrospektive am 7. Juni erwarte das MoMA hohen Besucherandrang und plant eine Verlängerung der Öffnungszeiten.

http://www.tagesspiegel.de/kultur/bjoerk-im-moma-fuehle-das-pochen-meines-herzens/11472800.html