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Schwierige Ermittlungen nach Hubschrauberkollision in Argentinien

Drei Tage nach der Helikopterkollision in Argentinien gestalten sich die gerichtsmedizinischen Untersuchungen der acht Todesopfer schwierig. Neben

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Schwierige Ermittlungen nach Hubschrauberkollision in Argentinien

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Drei Tage nach der Helikopterkollision in Argentinien gestalten sich die gerichtsmedizinischen Untersuchungen der acht Todesopfer schwierig. Neben den bereits am Mittwoch eingetroffenen Experten der französischen Flugunfallbehörde werden am Donnerstag auch Ermittler der Gendarmerie vor Ort erwartet. An Bord befanden sich zwei argentinische Piloten sowie acht Franzosen.

Meinung

Man sollte nicht nur an die drei großen Sportler denken, die uns verlassen haben, sondern auch an das Produktionsteam und die Piloten.

Das Unglück ereignete sich bei Dreharbeiten für eine Reality-Show, an denen mehrere bekannte französische Sportler teilnahmen. Der ehemalige Profi-Einkunstläufer Philippe Candelero war nicht an Bord. Der argentinische Untersuchungsrichter Daniel Herrera will ihn und die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Zeugen befragen. “Wir widmen der Justiz unsere Zeit, in der Hoffnung, dass die Befragungen so schnell wie möglich beendet sind”, so Candelero. “Denn unsere Familien wollen uns wieder in die Arme nehmen und auch wir wollen sie wiedersehen. Natürlich geht es uns besser als den Familien der Opfer. Man sollte nicht nur an die drei großen Sportler denken, die uns verlassen haben, sondern auch an das Produktionsteam und die Piloten.”

Mit den drei Athleten sei ein kleiner Teil Frankreichs gestorben, so der Sportminister gestern bei einer Trauerzeremonie in Paris. Er forderte Verbände und Vereine dazu auf, den Verstorbenen öffentlich Tribut zu zollen. Das Internationale Olympische Komitee würdigte die Sportler als “großartige Athleten, wahre Champions und Vorbilder”.