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Syrien: Helfer kritisieren mangelhafte Umsetzung von UNO-Beschlüssen


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Syrien: Helfer kritisieren mangelhafte Umsetzung von UNO-Beschlüssen

Syrien wird im Stich gelassen – so nennen rund zwanzig Hilfsorganisationen ihren Bericht zur Lage in dem bürgerkriegszerrissenen Land.

Dabei geht es um den Weltsicherheitsrat und drei wichtige Entschließungen vom letzten Jahr.

Diese Entschließungen, so der Bericht, seien ignoriert oder unterlaufen worden, von den Konfliktparteien ebenso wie von Mitgliedern des Sicherheitsrats.

Ein Vertreter der Hilfsorganisation Oxfam sagt, es gebe seitdem in Syrien mehr Tote, mehr Kämpfe, viel mehr Vertreibung und viel mehr Hilfsbedürftige.

In seinen Beschlüssen – vor allem der Resolution 2139 vom Februar 2014) – fordert der Weltsicherheitsrat mehr Schutz für Zivilisten und eine bessere Versorgung mit humanitärer Hilfe.

Die Entschließungen des Rats seien gescheitert, sagt der Oxfam-Vertreter weiter – jedenfalls gemessen an ihren Absichten, also mehr Schutz und Hilfe für die Syrer.

Beschlüsse des Weltsicherheitsrats seien das eine, heißt es in dem Bericht – die Mitglieder und ihre Verbündeten müssten sie dann aber auch umsetzen, um den seit nunmehr vier Jahren andauernden Konflikt zu beenden.

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