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Irak: Atempause für Armee und verbündete Milizen in Tikrit

Ein weiterer Vormarsch in der Stadt ist schwierig, wegen Heckenschützen und Sprengfallen. Der Verteidigungsminister kündigte aber an, Tikrit werde noch schneller als erwartet befreit sein.

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Irak: Atempause für Armee und verbündete Milizen in Tikrit

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Bilder der irakischen Armee sollen zeigen, wie es im Kampf um die Stadt Tikrit und ihre Umgebung vorangeht.

Diese Bilder sind aber von Mittwoch; inzwischen sind die Kämpfe abgeflaut, die Armee wartet offenbar Verstärkung ab.

Am Donnerstag hatte ein Kommandeur mitgeteilt, Tikrit sei eingeschlossen, so dass weitere Angriffe keine Eile hätten.

Ein weiterer Vormarsch in der Stadt ist für die Armee und die verbündeten Milizen schwierig, wegen Heckenschützen und Sprengfallen.

Die Lage sei sehr gut, zu diesem Schluss kam aber Verteidigungsminister Chaled Obeidi am Donnerstag, bei einem Besuch in der Stadt. Die Befreiung Tikrits stehe dicht bevor, eher noch als man erwartet habe.

Die islamistischen Aufständischen teilten dagegen mit, sie blieben standhaft: Die
Siegesmeldungen der Armee seien erlogen.

Die Islamisten hatten Tikrit letzten Sommer erobert, nach dem sie auch schon das größere Mossul eingenommen hatten.

Die irakische Armee blamierte sich dabei: Der Gegenangriff auf Tikrit soll das nun vergessen machen.

Als Hauptziel wartet danach – irgendwann – Mossul.