Eilmeldung

Eilmeldung

Meldungen, die Sie garantiert noch nicht kennen

Frankreich: Forschungsschiff Calypso vor ungewisser Zukunft Das Forschungsschiff Calypso hat auf den sieben Weltmeeren so einiges mitgemacht. Der

Sie lesen gerade:

Meldungen, die Sie garantiert noch nicht kennen

Schriftgrösse Aa Aa

Frankreich: Forschungsschiff Calypso vor ungewisser Zukunft

Das Forschungsschiff Calypso hat auf den sieben Weltmeeren so einiges mitgemacht. Der 1997 gestorbene Jacques-Yves Cousteau – der Mann mit der roten Wollmütze – und die Calypso waren ein Traumpaar. Gemeinsam gingen sie immer und immer wieder auf große Fahrt. Cousteau dokumentierte die Unterwasserwelt mit Kameras und brachte sie auf diese Weise auf Leinwand und Fernsehschirm. Doch die Calypso ist in Gefahr.

Seit 2007 liegt sie im Hafen von Concarneau und sollte auf Vordermann gebracht werden. 2009 wurden die Arbeiten jedoch eingestellt – es gab Unstimmigkeiten zwischen dem Hafenbetreiber und der Stiftung “Equipe Cousteau”, der das Schiff gehört. Ein Rechtsstreit folgte. Im Dezember 2014 verfügte ein Gericht, dass die Stiftung die Calypso bis zum 12. März entfernen lassen und dem Hafenbetreiber 273.000 Euro zahlen muss, um die bisherigen Reparaturkosten und Liegegebühren zu erstatten. Wie geht es weiter? Ist das Schicksal des Schiffes besiegelt? Die Stiftung hofft auf eine Lösung zu Gunsten der Calypso – und im Sinne Jacques-Yves Cousteaus.

Griechenland: Turnschuhe von Herzen

Auch das gibt es: Ein bisschen Menschlichkeit und Großzügigkeit in einer egoistischen Welt. In Athen überreichte ein junger Mann einem Obdachlosen ein paar Turnschuhe. Der staunte nicht schlecht und vergoss ein paar Tränen der Freude und Rührung.

Hier sehen Sie die Fotos:

Kanada: Schleierhaft oder nicht?

Volle Twitter-Breitseite für Stephen Harper: Der kanadische Premierminister hatte sich im “House of Commons” zum Niqab geäußert, einem Gesichtsschleier, mit dem manche muslimische Frauen ihr Gesicht bedecken. Dieser stamme aus einer “frauenfeindlichen Kultur”, sagte Harper und behauptete, die meisten Kanadier fänden es “beleidigend”, per Niqab seine “Identität zu verbergen”, wenn man sich zum Beitritt zur kanadischen Familie bekenne.

Kanada hatte Frauen untersagt, bei der Einbürgerungszeremonie einen Niqab zu tragen. Ein Gericht kippte diese Entscheidung, die Regierung hat Einspruch gegen den Richterspruch eingelegt.

Shireen Ahmed, eine muslimische Kanadierin, schrieb bei einem Kurznachrichtendienst: “Alle Frauen werden immer in der kanadischen Familie willkommen sein – egal, was sie anziehen.”

Kanada ist bekanntermaßen das Eishockey-Mutterland. Wie wäre es also, mit einer Eishockey-Torwart-Maske zur Einbürgerungszeremonie zu erscheinen?

Italien: Schneerekord in Capracotta?

Der Ort Capracotta in der italienischen Provinz Isernia will einen Schneerekord aufgestellt haben. Angeblich seien in 24 Stunden mehr als zweieinhalb Meter Schnee gefallen. Die Bewohner mussten teilweise Tunnel graben, um Haustüren und Fenster freizuräumen. Bisher wurde der Schneerekord vom Ort Silver Lake (US-Bundesstaat Colorado) gehalten. Im April 1921 fielen 193 Zentimeter Schnee – innerhalb eines Tages wohlgemerkt. Noch ist der vermeintliche Rekord in Capracotta nicht offiziell. Die Weltorganisation für Meteorologie will nun nachmessen, sollte sich aber beeilen, denn sonst sind am Ende noch die entscheidenden Zentimeter geschmolzen.

Russland: Rübenernte als Wehrersatzdienst

Der russischen Tageszeitung “Kommersant” zufolge hat das russische Arbeitsministerium eine Liste mit 126 Berufen erstellt, die als Wehrersatzdienst anerkannt werden sollen. Wenn der Wehrdienst aus Glaubens- oder Gewissensgründen abgelehnt wird, kann ein 21-monatiger Ersatzdienst angetreten werden. Wie “Kommersant” berichtet, gibt es hohen Arbeitskräftebedarf im Gesundheitswesen, gesucht werden unter anderem Krankenpfleger und Sanitäter. Und auch in der Landwirtschaft werden zupackende Hände gebraucht. Wer also nicht zur Waffe greifen will, kann sich stattdessen um Milchkühe kümmern, Rüben ernten oder Verbände wechseln.