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Dolce&Gabbana gegen Elton John: Streit um "künstliche Babys"

Die italienischen Modedesigner Dolce & Gabbana haben die traditionelle Familie verteidigt. Ein Boykottaufruf von Elton John löste einen Shitstorm aus. Die Designer verteidigten sich.

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Dolce&Gabbana gegen Elton John: Streit um "künstliche Babys"

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Ein Interview, das für Furore sorgt: Die italienischen Modedesigner Dolce&Gabbana haben nach Kritik an homosexueller Elternschaft im Magazin Panorama viel Gegenwind bekommen. Eine Familie bestehe aus Mutter, Vater, Kind, so die bekennend schwulen Designer. Sie sprechen von “künstlichen Babys” und “gemieteten Gebärmüttern” in Bezug auf In-Vitro-Fertilisation und Leihmutterschaft.

Meinung

Wie könnt ihr nur meine schönen Kinder als künstlich bezeichnen?

Der britische Sänger Elton John rief auf Instagram zum Boykott des Labels auf. “Wie könnt ihr nur meine schönen Kinder als künstlich bezeichnen?”, so der schwule Vater zweier Söhne.

Zahlreiche Promis pflichteten ihm bei, darunter die US-Sängerin Courtney Love:

Der schwule Latino-Sänger Ricky Martin schrieb: “Wacht auf, es ist 2015.”

Schnell zog in sozialen Netzwerken als Gegenreaktion auch ein Anti-Shitstorm auf:

Dolce&Gabbana verteidigten sich. Er habe das Recht seine Meinung zu äußern, so Gabbana. John sei ein Faschist. Zuvor hatte er eingeräumt, nicht über die Entscheidungen Anderer urteilen zu wollen. Er und Dolce glaubten an Freiheit und Liebe.