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Jahrestag der Krim-Abstimmung: Petro Poroschenko in Berlin

Poroschenko hatte ein Gespräch mit der Bundeskanzlerin. Danach sagte er, zum Minsker Waffenruheabkommen gebe es keine Alternative.

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Jahrestag der Krim-Abstimmung: Petro Poroschenko in Berlin

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Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat Deutschland besucht.

Dieser Besuch fand am ersten Jahrestag der Volksabstimmung statt, bei der die Mehrheit der noch verbliebenen Krimbewohner die Angliederung der ukrainischen Halbinsel an Russland billigten.

Poroschenko hatte nach seiner Ankunft ein Gespräch mit der Bundeskanzlerin.

Danach sagte er, zum Minsker Waffenruheabkommen gebe es keine Alternative.

Er hoffe aber auf das Gipfeltreffen der EU diese Woche in Brüssel.

Dort müsste klargemacht werden, dass bei neuen Verletzungen der Waffenruhe weitere Sanktionen gegen die Gegenseite folgen würden.

Den Aufständischen in der Ostukraine warf Poroschenko erneut vor, sie würden gegen das Abkommen verstoßen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisierte ebenfalls erhebliche Lücken bei den Aufständischen, was Kontrolle und Dokumentation des Abzugs schwerer Waffen durch die OSZE angehe.

Auch der Austausch der Gefangenen müsse vorangetrieben werden.

Die Kanzlerin verlangte außerdem einen ausreichenden Zugang für Hilfsorganisationen in die Ostukraine, zum Beispiel für das Internationale Rote Kreuz.