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20 Jahre nach Srebrenica: Serbien nimmt Verdächtige fest

Die acht Männer sollen Dutzende Zivilisten ermordet und viele weitere Erschießungen befohlen haben. Sie kommen nun in Serbien selbst vor Gericht, nicht vor das Haager Kriegsverbrechertribunal.

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20 Jahre nach Srebrenica: Serbien nimmt Verdächtige fest

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Zwanzig Jahre nach dem Blutbad von Srebrenica hat Serbien erstmals mutmaßliche Täter festgenommen.

Die acht Männer sollen Dutzende Zivilisten ermordet und viele weitere Erschießungen befohlen haben.

Sie kommen nun in Serbien selbst vor Gericht, nicht vor das Haager Kriegsverbrechertribunal für Jugoslawien.

Im bosnischen Bürgerkrieg waren in Srebrenica achttausend Jungen und Männer von serbischen Kämpfern getötet worden.

Unter den Festgenommenen sollen sich die schon lange von bosnischen Behörden als “Schlächter” angeklagten früheren Spitzenmilitärs Nedeljko Milidragovic und Aleksa Golijanin befinden.

Sie lebten bisher wie die anderen Beschuldigten unbehelligt in Serbien.

Die Festnahmen seien das Ergebnis der neuen Zusammenarbeit der
Staatsanwaltschaften in Belgrad und Sarajevo, lobten beide Behörden.