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Nach Ausschreitungen am Morgen: 17.000 Personen protestieren friedlich gegen EZB-Politik in Frankfurt

Nach heftigen Ausschreitungen am Morgen sind die Demonstrationen gegen die Politik der Europäischen Zentralbank in Frankfurt weitgehend friedlich

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Nach Ausschreitungen am Morgen: 17.000 Personen protestieren friedlich gegen EZB-Politik in Frankfurt

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Nach heftigen Ausschreitungen am Morgen sind die Demonstrationen gegen die Politik der Europäischen Zentralbank in Frankfurt weitgehend friedlich verlaufen. Etwa 17.000 Menschen liefen am Nachmittag in einem Protestmarsch durch die Frankfurter Innenstadt. Auch aus dem europäischen Ausland kamen Demonstranten.

Bei Auseinandersetzungen zwischen Aktivisten und Sicherheitskräften am Vormittag wurden den Behörden zufolge 220 Personen verletzt, darunter rund 90 Polizisten. Ein von der Polizei veröffentlichtes Video zeigt vermummte Aktivisten, die Steine an die Fenster von Polizeiautos werfen und diese in Brand stecken.

Die antikapitalistische Blockupy-Bewegung hatte zu dem Protest gegen Rettungspolitik, Kapitalismus und Globalisierung aufgerufen. Anlass war die Eröffnung des 1,3 Milliarden teuren neuen EZB-Gebäudes im Frankfurter Ostend. Die Eröffnungsfeier des gläsernen Neubaus hatte am Vormittag im kleinen Rahmen stattgefunden.

Die Bilder aus Frankfurt sind heute um die Welt gegangen. Bunt sollte sie sein die Demonstration gegen die EZB.

Ihr Motto: “Demo für ein anderes, soziales Demokratisches Europa”

Tausende versammelten sich zur Kundgebung auf dem Frankfurter “Römer”.

Die Blockupy-Bewegung distanzierte sich von den Ausschreitungen – und besch

Auch Demonstranten haben Hunger – ein Brezelverkäufer hat an sie gedacht und einen großen Wagen voll Verpfelgung mitgebracht.