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Jemen: Viele Tote bei Anschlägen auf zwei Moscheen

Durch die Explosionen zur Zeit der Freitagsgebete kamen mindestens um die neunzig Menschen ums Leben. Die Moscheen in der Hauptstadt Sanaa dienen vorwiegend Moslems der schiitischen Glaubensrichtung.

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Jemen: Viele Tote bei Anschlägen auf zwei Moscheen

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Auf zwei Moscheen in Jemens Hauptstadt Sanaa sind schwere Anschläge verübt worden.

Durch die Explosionen zur Zeit der Freitagsgebete kamen nach neuen Angaben weit über hundert Menschen ums Leben.

Die Moscheen dienen vorwiegend Moslems der schiitischen Glaubensrichtung.

Auch die Aufständischen, die Sanaa und den Norden Jemens unter ihre Kontrolle gebracht haben, sind Schiiten.

Inzwischen behauptet wieder die syrisch-irakische IS-Miliz, sie stehe hinter den Anschlägen.

Der Konflikt zwischen den Aufständischen, bekannt als Huthi, und der Regierung hat das Land ins Chaos gestürzt.

Der international anerkannte Staatspräsident regiert inzwischen von der südlichen Hafenstadt Aden aus.

Auch dort ist er aber nicht sicher: Gestern wurde seine Residenz dort von einem Kampfflugzeug unbekannter Herkunft beschossen.

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, auch heute hätten Fliegerabwehrkanonen wieder auf unbekannte Flugzeuge über dem Gelände gefeuert.