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Papst kritisiert in Neapel organisiertes Verbrechen: "Korruption stinkt"

Papst Franziskus hat in der italienischen Stadt Neapel Korruption und soziale Ungerechtigkeit angeprangert. Nach einem Besuch in einer

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Papst kritisiert in Neapel organisiertes Verbrechen: "Korruption stinkt"

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Papst Franziskus hat in der italienischen Stadt Neapel Korruption und soziale Ungerechtigkeit angeprangert. Nach einem Besuch in einer Wallfahrtskirche im benachbarten Pompeji sprach der für sein soziales Engagement bekannte Franziskus in Scampia. Das von Bandenkriegen gezeichnete Armenviertel gilt als Hochburg der Mafiaorganisation Camorra.

Neapel stehe nicht nur für das organisierte Verbrechen, sondern für große menschliche und kulturelle Werte, so Franziskus. “Korruption stinkt, und eine korrupte Gesellschaft stinkt. Reinigt eure Seelen, räumt die Stadt und die Gesellschaft auf, damit es nicht mehr nach Korruption stinkt.”

Außerdem forderte er, Migranten gerecht zu behandeln, und geißelte unterbezahlte Arbeit und Schwarzarbeit als “Sklaverei”. Bei einer Messe auf der Piazza del Plebiscito forderte Franziskus später Angehörige der Mafia auf, sich auf einen Weg der Gerechtigkeit zu begeben.

Der Besuch fand unter großen Sicherheitsvorkehrungen statt.