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Euro-Konjunktur: Geht doch

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Euro-Konjunktur: Geht doch

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Die Wirtschaft im Euro-Raum wächst zur Zeit so stark wie seit fast vier Jahren nicht mehr.

Der Markit-Einkaufsmanagerindex für die gesamte Privatwirtschaft stieg in diesem Monat um 0,8 auf 54,1 Punkte, das ist der höchste Wert seit Mai 2011.

“Der Aufschwung hat im März deutlich an Fahrt gewonnen”, so Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson zur Umfrage seines Instituts unter rund 4.000 Industriebetrieben und Dienstleistern.

Für die deutschte Wirtschaft kletterte das Barometer um 1,5 auf 55,3 Punkte, den höchsten Wert seit acht Monaten. “Allem Anschein nach ist die deutsche Wirtschaft wieder auf der Überholspur”, meinte Markit-Ökonom Oliver Kolodseike.

Kerry Craig, Global Market Strategist, JP Morgan:

“Die Wende im Kreditzyklus im Euroraum ist für uns einer der wichtigsten Gründe für ein Durchstarten der Euro-Zone, mit viel größeren Wachstumsaussichten in den kommenden Jahren. Das EZB-Anleihe-Kaufprogramm kann das Vertrauen stärken, kann Verbraucher und Anleger antörnen. Aber langfristig braucht es mehr Kredite, um die Wirtschaft voranzutreiben.’‘

Europas Dienstleister und vor allem Industriebetriebe profitierten beim Exportgeschäft vom niedrigeren Euro-Kurs – der aber andererseits die Importkosten steigen ließ.

su mit dpa, Reuters