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Italienischer Wettskandal endet ohne Haftstrafen

Die Aufarbeitung des Wettskandals im italienischen Fußball endet ohne Haftstrafen. Die Manipulationsvorwürfe gegen den früheren Sportdirektor von

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Die Aufarbeitung des Wettskandals im italienischen Fußball endet ohne Haftstrafen. Die Manipulationsvorwürfe gegen den früheren Sportdirektor von Juventus Turin, Luciano Moggi und den früheren Geschäftsführer Antonio Giraudo sind verjährt, das entschied Italiens höchstes Gericht in Rom.

Der Wettskandal flog auf, weil Telefonate zwischen Klub-Verantwortlichen und Schiedsrichtern abgehört worden waren.
Diese belegten, dass es Absprachen gab. Moggi galt als zentrale Figur in dem Wettskandal, der Italiens Fußball 2006
erschüttert hatte. Dieser hatte zum Zwangsabstieg von Juventus Turin geführt.

Moggi war in erster Instanz zu fünf Jahren und vier Monaten Haft verurteilt
worden. Zusätzlich war der 77-jährige Ex-Manager mit einem lebenslangen Berufsverbot im Fußball belegt worden. Seit 2008 mussten sich 37 Angeklagte vor Gericht verantworten.