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Große Trauer in einer kleinen katalanischen Gemeinde über den Tod ihrer Austauschschüler

In ganz Spanien ist am Mittwochmittag mit einer Schweigeminute zur Mittagsstunde der Opfer von Unglücksflug 4U9525 gedacht worden. Die Regierung hatte am Dienstag eine dreitägige Staatstrauer angeordn

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Große Trauer in einer kleinen katalanischen Gemeinde über den Tod ihrer Austauschschüler

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In ganz Spanien ist mit einer Schweigeminute zur Mittagsstunde der Opfer von Unglücksflug 4U9525 gedacht worden. Bislang haben die spanischen Behörden 51 Passagiere des zerschellten Airbus als spanische Staatsbürger identifiziert.

Die Regierung hatte am Dienstag eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Im ganzen Land wehen die Flaggen auf Halbmast.

In einem Hotel am Flughafen von Barcelona werden die Hinterbliebenen von Psychologen betreut. Am Donnerstag sollen sie an die Unglücksstelle nach Frankreich geflogen werden.

Ministerpräsident Rajoy versichert den Hinterbliebenen seine Anteilnahme

Besonders groß die Betroffenheit in der kleinen katalanischen Gemeinde Llinars del Vallés. Hier befindet sich die Schule, die die 16 Austauschschüler und ihre beiden Lehrer aus dem westfälischen Haltern besuchten.

“Es gibt noch eine andere Schülergruppe aus Deutschland. Sie ist statt mit dem Flugzeug lieber mit dem Zug zurückgefahren, weil sie nicht in ein Flugzeug einsteigen wollten. Ich denke, das ist normal”, berichtet Bürgermeister Marti Pujol i Casals.

Der Unterricht am Instituto Giola fiel am Mittwoch aus, stattdessen fand eine Trauerfeier statt. Den Schülern sei das Unglück außerordentlich nahe gegangen, hieß es.

Seit über 20 Jahren kommen Austauschschüler aus Deutschland in den Ort vor den Toren Barcelonas.

Weiterführender Link

Königliches Dekret 215/2015 zur Staatstrauer