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Arabische Länder greifen die Aufständischen in Jemen an


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Arabische Länder greifen die Aufständischen in Jemen an

Mehrere arabische Länder haben in Jemen die Aufständischen aus der Luft angegriffen.

Beteiligt war vor allem die saudiarabische Luftwaffe; nach einigen Berichten nehmen auch Jordanien und Ägypten an den Angriffen teil.

Die USA unterstützen das Vorgehen dieser Länder zum Beispiel mit Aufklärungsdaten.

Laut Regierung wurde mit Saudiarabien ein gemeinsamer Planungsstab eingerichtet.

Vom Landesnorden aus sind in Jemen seit Monaten Aufständische auf dem Vormarsch, die sogenannten Huthi.

Staatspräsident und Regierung flüchteten vor einigen Wochen aus der Hauptstadt Sanaa und versuchen seitdem, von Aden im Landessüden aus zu regieren.

Den Aufständischen werfen sie vor, sie würden von Iran unterstützt.

Man tue alles, um Jemens rechtmäßige Regierung zu halten, sagt Adel Dschabir, der saudische Botschafter in den USA.

Eine Miliz verfüge dort über schwere Waffen, Kurzstreckenraketen und eine Luftwaffe – oder, so der Botschafter, könnte zumindest darüber verfügen.

Saudiarabien will unbedingt einen gescheiterten Staat an seiner Grenze verhindern – noch dazu einen, in dem Anhänger der schiitischen Richtung des Islam das Sagen haben.

Die angreifenden Länder sind dagegen eher durch die sunnitische Glaubensrichtung geprägt.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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