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Paris von Defizit angenehm überrascht

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Paris von Defizit angenehm überrascht

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Frankreich hat sein Defizitziel beim Staatshaushalt für dieses Jahr abgemildert, das Wirtschaftswachstum könnte höher ausfallen als die 1-Prozent-Prognose der Regierung. Schon für 2014 war die Finanzierungslücke geringer als erwartet.

Sein Land, das wiederholt seine Haushaltsziele verfehlt hatte, sei zuversichtlich, sagte Finanzminister Michel Sapin, das Defizit wie vorgesehen im Jahr 2017 unter die vorgesehene EU-Obergrenze von 3 Prozent des BIP zu bringen.
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Das Haushaltsloch war von 2013 bis 2014 von 4,1 auf 4,0 Prozent der Wirtschaftsleistung zurückgegangen, so das Statistikamt INSEE.

Die Regierung hatte in ihrer jüngsten Prognose noch einen Anstieg auf 4,4 Prozent befürchtet.

Die Daten “ebnen” laut Sapin “den Weg für eine Revision des 2015er-Staatsdefizit auf etwa 3,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Ein unerwartet niedriges Defizit bringt Selbstvertrauen.” Man werde aber trotzdem weiter sparen wie vereinbart.

Die Bruttostaatsverschuldung in Frankreich stieg im vergangenen Jahr auf 95 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, nach 92,3 Prozent im Jahr 2013.

su mit Reuters, AFP