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"Gente de Bien" - wenn reiche Leute Gutes tun wollen

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"Gente de Bien" - wenn reiche Leute Gutes tun wollen

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Das Leben des zehnjährigen Eric ist nicht einfach: Verlassen von seiner Mutter schlägt sich der kleine Kolumbianer mit einem Vater, den er kaum

Das Leben des zehnjährigen Eric ist nicht einfach: Verlassen von seiner Mutter schlägt sich der kleine Kolumbianer mit einem Vater, den er kaum kennt, durchs Leben. Und als ob das nicht genug wäre, muss er sich auch noch mit einer reichen Dame auseinandersetzen, die ihm helfen will.

Bei seinem ersten Film spielt Franco Lolli mit der Mehrdeutigkeit des Titels: “Gente de Bien” bedeutet “bessere Leute” aber auch “reiche Leute”.

Die Kameraführung ist nah bei den Menschen, einfach, manchmal fast dokumentarisch. Mit kleinen Gesten verdeutlicht der Regisseur die gemischten Gefühle des Jungen und seines Vaters, die unter die Reichen geraten sind, die sie nur widerwillig aufnehmen.

“Gente de Bien” erzählt von den guten Absichten, die es nicht schaffen, die Klassenschranken zu überwinden in einem Kolumbien mit ausgeprägten sozialen Unterschieden.