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Saudi-Arabien setzt Luftangriffe im Jemen fort und denkt über Bodentruppen nach

Die arabische Koalition um Saudi Arabien hat ihre Luftschläge auf die Houthi-Rebellen im Jemen am Freitag verstärkt. Getroffen wurde unter anderem

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Saudi-Arabien setzt Luftangriffe im Jemen fort und denkt über Bodentruppen nach

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Die arabische Koalition um Saudi Arabien hat ihre Luftschläge auf die Houthi-Rebellen im Jemen am Freitag verstärkt. Getroffen wurde unter anderem der Flughafen von Sanaa. Nach Angaben jemenitischer Behörden wurden mindestens 24 Zivilisten getötet.

Trotzdem konnte die Houthi und verbündete Einheiten die Regierungstruppen auch im Süden weiter zurückdrängen.

Nach dem Iran verurteilte nun auch die mit Teheran verbündete libanesische Hezbollah die Luftangriffe. “Wir fordern ein sofortiges Ende dieser Aggression”, so der Hezbollah-Anführer Hassan Nasrallah. “Wir fordern eine Rückkehr zu Verhandlungen, um eine politische Lösung im Jemen zu finden. Die ist durchaus möglich.”

Der Iran und die Hizbollah sprechen von einem schiitischen Volksaufstand im Jemen, die arabischen Länder hingegen von einer illegitimen Intervention Teherans.

Auch Marokko will sich deshalb nun der sunnitischen Koalition anschließen. Saudi-Arabien und Ägypten denken unterdessen über den Einsatz von Bodentruppen von Aden her nach.

Die USA unterstützen Saudi-Arabien derzeit logistisch. Das Weiße Haus teilte jedoch mit,
US-Sicherheitsberaterin Susan Rice und der britische Außenminister Philip Hammond hätten sich nach einem Treffen ebenfalls für eine Verhandlungslösung ausgesprochen.